Strandkorb

 Strandkorb - Eiderstedt

Wer einen Strandkorb hat, der kann auch nicht mehr Bernsteine und Muscheln vom Strand wegtragen als andere. Ein Strandkorb ist das für die deutschen Küsten typische Outdoormöbel, mit dem man auch einen windigen Tag am Meer genießen kann.

Erfunden wurde der Strandkorb 1882 für die an Rheuma leidende Elfriede von Maltzahn. Ausgestattet mit einem Strandkorb konnte sie ohne Zugluft den Sommer am Ostseestrand von Warnemünde verbringen.

Die ursprüngliche Form des Strandkorbes hat ein rundes Rückenteil und wird so immer noch an der Ostsee benutzt. An den nordfriesischen Küsten ist das Rückenteil eckig. Wer sich auf Eiderstedt im Sommer tagsüber in einen Strandkorb setzt, wird schnell Besuch vom Strandkorbvermieter bekommen. Die Strandkörbe sind nicht wie in vielen Ostseebädern mit einem Holzgitter verschlossen, deswegen aber trotzdem nicht kostenlos. Nur abends, wenn am Strand von St. Peter-Ording die Sonne untergeht, sind die Strandkörbe unbewacht und allein der Preis für die Flasche Rotwein entscheidet, wie teuer der beste Platz für dieses einmalige Schauspiel wird.

article thumbnailPassend zur aktuellen Doppelausstellung Augustin M. Noffke „(Zwischen) Himmel und Erde“ (Grafik, Malerei) und Bernt Hoffmann „Digitale Malerei“ (Fotografie), die noch bis zum 24.3. läuft, bietet das Haus Peters einen Sondertermin am 23. Februar an und lädt zu einem kunstsinnigen und kulinarischen...