Deich

Die Deiche rund um Eiderstedt schützen die Eiderstedter vor nassen Füßen und regelmäßigen Umzügen auf den Dachboden ihrer Häuser. Da Eiderstedt nur knapp über dem Meeresspiegel liegt, verhindern die Deiche regelmäßige Überflutungen des Landes hinter dem Deich im Winterhalbjahr.

Deiche bestehen meistens aus einem Sandkern, der mit einer Schicht aus Kleiboden abgedeckt wird. Die Oberfläche wird zur Vermeidung von Erosion durch Wind und Wasser und zur Erhöhung der Stabilität mit Gras bepflanzt. Die Deiche werden von Schafen (den Deichschweinen) gepflegt, die die Grasnarbe kurz halten und den Deich festtrampeln. Deiche, die den Wellen der Nordsee direkt ausgesetzt sind, haben häufig eine Teerdecke.

Die Landseite des Deiches besitzt immer einen Deichverteidigungsweg, hier werden bei Sturmfluten z. B. Sandsäcke herantransportiert.
Hinter der ersten Deichlinie gibt es häufig eine zweite Deichlinie, die aus ehemaligen Seedeichen besteht und Schlafdeich genannt wird.

Mehr über Deiche kann man bei einem Besuch im Nissenhaus in Husum erfahren. In diesem Museum wird der Aufbau, die Funktion und die Geschichte der Deiche erklärt.

article thumbnailPassend zur aktuellen Doppelausstellung Augustin M. Noffke „(Zwischen) Himmel und Erde“ (Grafik, Malerei) und Bernt Hoffmann „Digitale Malerei“ (Fotografie), die noch bis zum 24.3. läuft, bietet das Haus Peters einen Sondertermin am 23. Februar an und lädt zu einem kunstsinnigen und kulinarischen...