Osterhever

Osterhever (dänisch: Østerhever) ist eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde auf Eiderstedt. Wer Ruhe sucht ist hier, weit ab vom Trubel von St. Peter-Ording genau richtig. Hier ist Eiderstedt noch ursprünglich, grüne Wiesen und ein weiter Horizont. Der nächste Sandstrand ist der 6 Kilometer entfernte Westerheversand.

Die Kirche von Osterhever

Die auf einer Warft liegende, ursprünglich romanische, St.-Martins-Kirche von Osterhever wurde 1113 gegründet und besitzt den kostbaren Schnitzaltar Christus auf der Rast von 1520, einen historischen Altarblock, Abendmahlsbänke von 1753 und eine spätgotische Triumphkreuzgruppe. Unter der Orgelempore befindet sich der Grabstein Jakob Ulves mit einer Darstellung von hohem bildhauerischen Rang: ein Kriegsmann mit Fahne und eine Frau in Eiderstedter Tracht aus der einstigen kulturellen Blütezeit Eiderstedts.

 

Kirche in Osterhever, Halbinsel Eiderstedt

Osterhever – Daten und Fakten

 

Osterhever - Geografie und Verkehr

Osterhever liegt etwa 16 Kilometer nordwestlich von Tönning und zwölf Kilometer nordöstlich von St. Peter-Ording auf der Halbinsel Eiderstedt. Wenige Kilometer südlich verlaufen die Bundesstraße 202 und die Bahnlinie von Tönning nach St. Peter-Ording. Die angrenzenden Gemeinden sind Westerhever im Westen, Poppenbüll im Süden und Tetenbüll im Westen.

Osterhever - Geschichte

Die Osterhever Kirche, auf einer Warft liegende ursprünglich romanische St.-Martins-Kirche wurde 1113 gegründet und besitzt den kostbaren Schnitzaltar Christus auf der Rast von 1520, einen historischen Altarblock, Abendmahlsbänke von 1753 und eine spätgotische Triumphkreuzgruppe. Unter der Orgelempore befindet sich der Grabstein Jakob Ulves mit einer Darstellung von hohem bildhauerischen Rang: ein Kriegsmann mit Fahne und eine Frau in Eiderstedter Tracht aus der einstigen kulturellen Blütezeit Eiderstedts.

Bohrungen auf der Warft Osterhever zeigen, dass diese im Mittelalter aus Klei aufgewarftet worden ist. Der Osterhever Koog wurde im 12. Jahrhundert eingedeicht. Im späten Mittelalter verlor das Kirchspiel infolge von Sturmfluten Land im Norden und Westen zum Fallstief hin. Der südlich anschließenden Mühlendeich des Mimhusenkooges wurde 1991 durch Dr. Dirk Meier untersucht. Die Ausgrabungen ergaben einen niedrigen Kerndeich des 12./13. Jahrhunderts, der mehrfach erhöht wurde. Alle Deichbauten waren in den instabilen Untergrund gesackt.
2002 gab die Gemeinde Augustenkoog ihre Selbstständigkeit auf und trat der Gemeinde Osterhever bei.

Basisdaten

Wappen:Kein Wappen
Koordinaten:54° 19′ N, 8° 57′ O
Bundesland:Schleswig-Holstein
KreisNordfriesland
Amt:Eiderstedt
Höhe:0 m ü. NN
Fläche:18,43 km²
Einwohner:226 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte:12 Einwohner je km²
Postleitzahl25836
Vorwahl:04865
Adresse der Amtsverwaltung:Welter Str. 1, 25836 Garding
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